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09. Juni 2005  »An unserem Hausberg«

Sonnenblume, Gattung ein- und mehrjähriger krautiger Pflanzen
aus der Familie der Korbblütler. Die rund 67 Arten umfassende Gattung war ursprünglich in Südamerika heimisch, wird heute jedoch fast überall auf der Erde gezogen. Einige hochwachsende Sorten können bis zu drei Meter hoch, hier 2.85 Meter, werden. Die großen, einzeln stehenden Blütenstände, die in der Regel einen Durchmesser von 20 bis 50 Zentimetern haben, gelegentlich aber fast einen Meter erreichen können , bestehen aus gelben Strahlenblüten und einer Mittelscheibe von je nach Art entweder gelben, braunen oder violetten Blüten. Die Sonnenblume folgt mit ihrem Blütenstand dem Lauf der Sonne. Ein Auxin, ein Stoff, der den Wuchs der Pflanze reguliert, wird auf der beschatteten Seite der Pflanze gespeichert, wenn der Lichteinfall nicht überall gleich groß ist. Durch diesen gespeicherten Stoff wächst die im Dunkeln liegende Seite schneller als die beschienene Seite, so dass sich der Stängel der Sonne zuneigt.

Die Pflanzen werden als Gartenzierpflanzen, vor allem aber aufgrund ihrer Samen angepflanzt. Raffiniertes Sonnenblumenöl dient als Speiseöl und zur Margarineherstellung. Rohes Sonnenblumenöl findet bei der Herstellung von Seifen und Kerzen Verwendung. Der Ölkuchen (der Rückstand nach Extraktion des Öles) wird als Viehfutter verwendet. Die geschälten Samen werden in Futtermischungen für Geflügel eingearbeitet, aber auch vom Menschen gegessen. Die Wurzeln der als Topinambur bekannten Art werden gekocht, geschmort und in Pasteten verzehrt.

Systematische Einordnung: Sonnenblumen bilden die Gattung Helianthus der Familie Compositae. Topinambur trägt den wissenschaftlichen Namen Helianthus tuberosus.

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